"Feuerwehr-Führerschein“ wird Einsätze sicherstellen
27. April 2009 0 KommentareDank eines speziellen „Feuerwehr-Führerscheins“ werden auch Feuerwehren im Landkreis Helmstedt künftig Rechtssicherheit bei ihren Einsätzen haben“, dies stellt der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes Helmstedt und frühere Vorsitzende des sicherheits-politischen Ausschusses des SPD-Bezirkes Braunschweig, Bodo Seidenthal, nach einem Beschluss des Bundeskabinetts in Berlin fest. Demnach soll es Mitgliedern von freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdiensten erlaubt werden, nach einer Zusatzausbildung und Prüfung mit ihrem normalen Führerschein auch Einsatzfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen zu lenken.
Auf dieser Grundlage können die Landesbehörden künftig Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, der Rettungsdienste, der technischen Hilfsdienste und des Katastrophen-schutzes Fahrberechtigungen für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 t Gesamtgewicht (u. a. aufgrund der technischen Entwicklung) erteilen.
„Viele freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis haben uns ihre Sorgen mitgeteilt, dass ihnen die Fahrer ausgehen“, führt Gunnar Kilian, Vorsitzender des Unterbezirkes, aus. „Sie finden zu wenig Mitglieder, die auch ein größeres Feuerwehrauto steuern dürfen“.
„Der neue „Feuerwehr-Führerschein“ soll deutlich preiswerter und weniger aufwendig sein als die bisherige C1-Erlaubnis. Es werden 100 000 Fahrer der freiwilligen Feuerwehren von der neuen Fahrerlaubnis profitieren“, stellt Kilian weiter fest.
„Die Feuerwehren und wir müssen leider noch etwas warten, denn das Gesetz bedarf gem. Artikel 80 Abs. 2 GG der Zustimmung des Bundesrates. Da der Gesetzgeber aber noch keine Rechtsgrundlage geschaffen hat, ist das Führen von Feuerwehrfahrzeugen mit dem so genannten Feuerwehrführerschein zurzeit noch nicht möglich“, merkt Pressesprecher Alexander Hoppe abschließend an.
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