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Postleistungsangebot im Landkreis

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24. August 2009 0 Kommentare


SPD-Unterbezirksvorstand diskutiert Postleistungsangebot im Landkreis Helmstedt – Deutsche Post wandelt bundesweit bis 2011 alle eigenen Filialen um

Wie angekündigt, hat der SPD-Unterbezirk Helmstedt den Regionalen Politikbeauftragten der Deutschen Post AG für Niedersachsen/Bremen, Stephan Siekmann, zu einem Gespräch über das Postdienstleistungsangebot im Landkreis Helmstedt eingeladen.

Schnell wurde dabei deutlich, dass aufgrund der vollstälndigen Liberalisierung des Postmarktes in Deutschland seit Anfang 2008 und der damit verbundenen wirtschaftlichen Ausrichtung der Deutschen Post AG Veränderungen nicht abgewendet werden können. "Bis 2011 werden die bundesweit rund 600 noch verbliebenen eigenbetriebenen Postfilialen in Partner-Filialen umgewandelt. Dabei setzen awir auf die Kompetenz insbesondere des Einzelhandels vor Ort, ein Modell, das sich seit Jahren bewährt hat", stellte Stephan Siekmann fest. " Es gibt verschiedene Gründe für diese Entscheidung: Die Deutsche Post reagiert u.a. auf verändertes Kundenverhalten, die Wettbewerbssituation und wirtshaftliche Notwendigkeit", so Siekmann weiter.

Dabei setzen wir auf die Kompetenz insbesondere des Einzelhandels vor Ort, ein Modell, das sich seit Jahren bewährt hat“, stellte Stephan Siekmann fest. „Es gibt verschiedene Gründe für diese Entscheidung: Die Deutsche Post reagiert u.a. auf verändertes Kundenverhalten, die Wettbewerbssituation und wirtschaftliche Notwendigkeit“, so Siekmann weiter.

„Im Landkreis Helmstedt wird in diesem Jahr die Postfiliale in Königslutter umgewandelt; der Zeitpunkt in Schöningen ist noch offen", ergänzte Siekmann. Hierbei sollen alle relevanten postalischen Produkte und Dienstleistungen erhalten bleiben. Wie bereits festgestellt, hat sich der Postmarkt grundlegend geändert. Mit den verschiedenen Filialtypen stellt die Deutsche Post AG aber bundesweit die flächendeckende postalische Versorgung der Bevölkerung sicher und erfüllt somit die gesetzlichen Anforderungen. „Wir werden auch unter den veränderten Bedingungen dafür eintreten, dass insbesondere ältere Mitbürger in den Flächengemeinden des Landkreises Helmstedt weiterhin die Möglichkeit eines Zugriffs auf die Angebote der Post haben, ohne erhebliche Mühen auf sich nehmen zu müssen“, fordert Achim Barchmann, stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzender und SPD-Bundestagskandidat. Er wies weiter darauf hin, dass Bürger in kleineren Orten einen Teil ihrer Postgeschäfte direkt beim Postboten erledigen können. „Neben den Partner-Filialen wird es zukünftig Postpoints, Post-Service-Filialen und auch Verkaufspunkte für Brief- und Paketmarken geben“, führte Stefan Siekmann weiter aus, „um das Angebot an der Kundennachfrage ausrichten und den unterschiedlichen Kundenerwartungen gerecht werden zu können“. Wer wissen will, was für Postangebote in seiner Gemeinde vorgehalten werden, kann im Internet unter www.deutschepost.de nähere Auskünfte erhalten.

Zum Schluss seiner Ausführungen sagte Stephan Siekmann, dass die Deutsche Post und die Postbank selbständige Unternehmen seien, so dass er zur Ausrichtung der Postbank keine Angaben machen könne. Er stellte aber fest, dass auch dort das vollständige Angebot postalischer Produkte und Dienstleistungen rund um Brief und Paket zu erhalten sei.

Bodo Seidenthal, stellvertretender Unterbezirksvorsitzender, bat den Regionalen Politikbeauftragten Siekmann abschließend, sich für eine gute Erreichbarkeit und bequeme Zugangsmöglichkeiten der Filialen einzusetzen. Seidenthal weiter: „Bitte informieren Sie bei Veränderungen frühzeitig die betroffenen Bürger und Kommunen, denn diese sehen die Entwicklung weiterhin kritisch und halten Sie sich an die Vorgaben der Post-Universaldienstleistungsverordnung“. Stephan Siekmann sagte dieses zu.

 



 

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